Auch der berühmte US-amerikanische
Fotograf Irving Penn (1917–2009) wusste Ecken geschickt einzusetzen.
Diese baute er aus zwei Kulissen-wänden im Fotostudio auf und stellte die Portraitierten förmlich in die Ecke.
Es war für Penn auch ein psycho-
logischer Trick, um sich dem stets prominenten Gegenüber ebenbürtiger
zu fühlen.
»Von der Putzfrau über den Pförtner und Dozenten bis hin zum Studenten sind eine Vielzahl von Personen an der Uni zu finden. Wir möchten mit unseren Bildern stellvertretend einige von ihnen zeigen«, sagen Elvira Neuen-dank und Stephan Krypczyk über ihre Gemeinschaftsarbeit und benutzen die Ecke dabei eher geschickt als
stilistisches Mittel, um die Räume mit einzubeziehen.