In der Fotoarbeit „Aussortiert“ gab ich Fotos, die ich bereits weggeschmissen hatte, eine zweite Chance doch noch etwas - doch noch Kunst - zu werden. Ich wählte 100 Fotos aus und ließ 40 Leute 10 Fotos davon auswählen, die ihnen - aus welchen Gründen auch immer - spontan gefielen. So entstand eine Matrix: Jedes der 100 Fotos in einer Spalte, jeder Befragte in einer Zeile. So hat jeder Befragte seine persönliche Zeile nur mit ‘seinen‘ 10 Bildern. Bei Bildern, die niemand wählte, blieb die Bild-Spalte frei. So entstand das oben stehende Muster, dass ich in der Ausstellung mit 400 Einzelbildern auf die Wand brachte.